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Mittelstufe (Jgst. 7 bis 9)

Übersicht über das Beratungs- und Rückmeldesystem in der Mittelstufe
Das Beratungs- und Rückmeldesystem in der Mittelstufe

Die Verkürzung des gymnasialen Bildungsganges von G 9 auf G 8 erfolgte in NRW dadurch, dass die Sekundarstufe I um ein Schuljahr verkürzt wurde. Gymnasiale Schüler beenden die Sek. I in der Regel nach 5 Jahren, während Schülern der Haupt-, Real-, Gesamtschule sechs Jahre zu Verfügung stehen.

Dieser strukturellen Veränderung begegnet das Gymnasium an der Schweizer Allee auf allen Ebenen mit einem Bündel organisatorischer und pädagogischer Maßnahmen. Wegen der besonderen entwicklungspsychologischen Situation von 12- bis 15jährigen Schülern setzt unsere Schule einen besonderen Schwerpunkt in den Jahrgangsstufen 7 bis 9 (sog. Mittelstufe).


Wahlpflichtbereich I

Weil in NRW mit der Einführung von G 8 die zweite Fremdsprache (WP I) bereits im Jahrgang 6 einsetzt – das Gymnasium an der Schweizer Allee bietet Französisch oder Latein an –, werden Schüler und Eltern über den WP I bereits im Jg. 5 informiert. Die Organisation der Französisch- und Latein- Lerngruppen erfolgt gemäß der Schüler-Entscheidung nach der Zeugniskonferenz in 5.2. Die dann gebildete Französisch- bzw. Latein-Lerngruppen bleiben i.d.R. bis zum Ende des Jahrgangs 9 bestehen.

Nach ersten Erfahrungen mit G 8 zeigt sich, dass wenige Schüler bereits im zweiten WP I-Jahr erkennbar Schwierigkeiten mit der zweiten Fremdsprache haben. Daher setzt der Regelunterricht in Französisch und Latein, aber auch in Englisch (erste Fremdsprache) bereits ab dem Jahrgang 7 verstärkt Impulse zur Förderung leistungsschwächerer Schüler. Gesonderter Förderunterricht wird bei Nachfrage im Rahmen des schulischen Nachmittagsangebots eingerichtet.

Zudem entwickelt das Gymnasium an der Schweizer Allee zurzeit für Schüler mit Defiziten in mehreren Fächern der Fächergruppe I (Deutsch, Englisch, Mathematik, zweite Fremdsprache) ein Coaching-Programm (s.u.).


Wahlpflichtbereich II

Grafik mit der Gliederung des WP II-Kursangebots nach Fächergruppen
Das WP II-Kursangebot für die Jgst. 8 im Schuljahr 2015/16

Förderung methodischer Selbstständigkeit, Erweiterung von Grundlagenwissen, Anwendungs- bzw. Handlungs- und Präsentationsorientierung, verstärkte Vermittlung fächerübergreifender Zusammenhänge sind zentrale Ziele im Differenzierungsbereich der Jahrgänge 8 und 9, dem sogenannten Wahlpflichtbereich II.

Während der letzten beiden Jahre der Sekundarstufe I muss jeder Schüler einen zweistündigen WP-II-Kurs belegen. Schüler und ihre Eltern werden zu Beginn von 7.2 über die Kurse, das Wahlverfahren und die Kursorganisation schriftlich umfassend in Form einer Broschüre informiert und auf Wunsch zusätzlich individuell beraten.

Traditionell deckt das Gymnasium an der Schweizer Allee im WP II alle vier Schwerpunktbereiche (3. Fremdsprache, Gesellschaftswissenschaften, Gestaltung, Mathematik/Naturwissenschaften) ab und stellt bis zu 12 Kurse zur Wahl. Welche dieser Kurse tatsächlich zu Stande kommen, hängt allerdings vom Wahlverhalten unserer Schüler ab. Die Zuordnung zu einem bestimmten Kurs kann weder garantiert noch beansprucht werden. In der Regel richtet unser Gymnasium mehr WP-II-Kurse ein, als es Klassen in einer Jahrgangsstufe gibt.

Das nebenstehende Schaubild zeigt das WP-II-Kurs-Angebot, aus dem die Schüler der jetzigen Jahrgangsstufe 7 für das zukünftige Schuljahr auswählen können


Drehtür-Modell Latein-Französisch

Dieses Modell bietet unsere Schule für sprachbegabte Schüler ab Klasse 6 an. Es dient der Förderung von selbstständigem und selbstreguliertem Lernen, von ordnenden und planenden Kompetenzen sowie der Erweiterung der Sozialkompetenz.

Die Teilnehmer können bereits ab Klasse 6 zwei zusätzliche Fremdsprachen (Lateinisch und Französisch) in einem sog. »Drehtür«-System erlenen. Dazu besuchen sie die Hälfte des angebotenen Pflichtstundenunterrichts beider Fächer (jeweils zwei Stunden). Der Informationsfluss über den versäumten Unterrichtsstoff wird über Mitschüler, Fachlehrer und Koordinatoren sicher gestellt. Letztere begleiten das Modell durch eine regelmäßige individuelle Beratung.

Weitere Informationen zu folgenden Stichworten

Ansprechpartner

Volker Rath
Justus Pinker